Danke an WoLey für den tollen Bericht!
Eifel, Sonne, Allradspass - beste Voraussetzungen für das 1. Treffen der Hyundai4wd-Community in Düren/Eifel
Am Samstagvormittag, dem 7. Februar 2004, setzten sie sich zum Teil schon sehr früh mit ihren “Dicken“ (TC) und den „Halbstarken“ (SF) in Bewegung, die Offroad-Fahrer der www.hyundai4wd.de Community zum Teil mit Kind und Kegel und allen gemeinsam war die frohe Erwartung, einmal die „Chatgenossen“ kennenzulernen, die sich hinter phantasievollen E-Mail-Adressen verbergen. Vom Norden aus Richtung Hamburg, Bremen, Bocholt, Detmold über das Ruhrgebiet (Bochum), aus dem Siegerland und vom belgischen Grenzgebiet (Heinsberg) ebenso wie aus Ballungsstädten wie z.B. Frankfurt oder Düsseldorf.
Gegen Mittag war es dann soweit, als man das Zielterrain, die Gaststätte Johnen´s Eck in Niederzier-Selhausen, ansteuerte.
Ein Treffen mit Kind und Kegel
„Willy“, der patente und stets sich natürlich gebende Organisator hatte alles bestens organisiert und in einem großen Raum an blitz-blank gedeckten weißen Tischen nahm man zunächst mehr oder weniger zurückhaltend Platz ein. Erstaunlich familiär gings zu und dazu haben die Gattinnen, Lebensgefährtinnen und auch die Kinder, der jüngste Teilnehmer des Treffens war gerade mal 6 Monate alt und wurde der Liebling aller , einen wesentlichen Anteil. Da saß der Akademiker -gleich ob Doktor oder „Lähra“- neben dem Lageristen, die Bänkerin und der Reisespezialist neben dem Werbefachmann, der Sozialarbeiter neben dem Studenten und der „Hüter der Ordnung“ neben dem ergrauten Vorruheständler eine bunte und lustige Mischung wie man sie sich so sicherlich nicht vorgestellt hatte. Und auch „Teddy“ dem weißen Spitz, der das Gefährt von Alena so wunderbar lautstark verteidigte, schien es zu gefallen.
Glänzende Augen und eine Art Weihnachtserlebnis
Und nach der gegenseitigen Vorstellung begann das große Auspacken und manch „Großer“ bekam leuchtende Augen wie zu Weihnachten, als Olaf das eine oder andere chromblitzende Teil , den „Vitamin-C-Chip“ oder den modifizierten „Luftfilter“ auspackte, zuordnete und den Bestellern übergab.
Und dann kamen sie, die Initiatoren von www.hyundai4wd, Jens (JUB) und Alena, wobei man JUB bereits vom „Bildchen im Webauftritt“ her kannte. Ein Lächeln lag auf ihren Gesichtern, so als wenn eine große Last von ihnen abgefallen wäre.
Das „erstemal“ bzw. „das erste Treffen“ verursacht schon einige Anspannung und verlangt allen Teilnehmern Einfühlungsvermögen ab.
Die Anspannung wich und Freude kam auf als man den Parkplatz neben der Gaststätte betrat. Hier standen sie nun, „die Boliden oder Herrscher der Erde“ in Reih und Glied so als wenn sie gewusst hätten, dass sie heute im Mittelpunkt des Geschehens stehen würden. In schwarz und Silber und zum Teil bunt glänzten die Metallic-Lacke in den wärmenden Strahlen, welche die Sonne über die Eifel eigens für „den gossen Tag“ geschickt hatte.
Die „Dicken“ und „Halbschwergewichte“ aus der Sicht des Mediziners
Und dann ging’s zur Sache: Die virtuellen Leute beschnupperten ihre Gefährte und es erinnerte ein wenig an ein volles Wartezimmer in einer Arztpraxis, wobei der „Doktor“ das eine oder andere Wehwehchen begutachtete.
Um bei dem medizinischen Vergleich zu bleiben. Das eine oder andere „Hüftgelenk“ wurde entfernt und ein neues, weitaus kräftigeres in Form eines Chips eingepflanzt. Und wenn sich ein vermeintlich lahmer Bursche in zu kurzer Zeit zu einem kraftvollen Jüngling dank Tuning entwickelt, dann geht manchem schon mal die Puste aus. Auch dagegen hatte man „neue Lungenflügel“ in Form von mehr Sauerstoff vertilgenden Filtern im Gepäck. Es wurde geschraubt, gesteckt und gewerkelt, dass mancher Werkstattbesitzer seine Freude dran gehabt hätte.
Andere Fahrzeuge wiederum wollten offenbar in Ehren alt werden und unterzogen sich lediglich einer „Schönheitskur“. Sie wurden mit langen Fingernägeln (chromblitzende Türgriffe) und „straffenden Partien“ (silbrige Heckleuchtenschoner) verarztet. Das „unterschiedliche Schuhwerk“ (Reifen) wurde ebenso inspiziert wie der kräftige Kreislauf (Standheizung) oder der intelligente Kopf (Navigationsgerät).
Die „unmenschlichen Ersatzteile“ stammten aus Deutschland, Frankreich. Korea bzw. Belgien und neben den unterschiedlichen Karossen, Farben, Gebissen (Spoiler und Kuhfänger) hatten sie eines gemeinsam, ein mehr oder weniger robustes Herz (Motor), wobei man sich einig war, das es mehr oder wenig stark dank Chiptuning schlug.
„Ausritt“, Fotosession und „Eifeler Kaffeetafel“
Nach soviel „Inspektion des Innenlebens“ machte sich bei den Hyundai-Freunden der Hunger bemerkbar und die Wirtsleute tischten „Eifeler Spezialitäten aus der rustikalen Küche“ auf. So gestärkt begab man sich gemeinsam auf eine ca. 30 km lange Entdeckungsreise durch die Eifel zum Ruhrstausee nach Schwammenaul. Und damit sich der relativ lange beieindruckende Tross nicht verlor, fügten sich die Navi-Fahrer mit Fahrlicht in die lustige bunte Schlange ein und lotsten alle wohlbehalten und ohne Eile zum Ziel.
Ruck zuck kurvten die „wackeren Dicken und die Halbschwergewichte“ in langer Reihe nebeneinander und schon begann die „Fotosession“. Von allen Seiten klickten die „Vögelchen“ und die Ergebnisse könnt Ihr auf der Homepage und in den Anhängen zu einzelnen Beiträgen zum Düren-Treffen ausgiebig bewundern.
Es war trotzt Sonne kalt und da tat ein Kännchen Kaffe mit einem dicken Stück hausgemachtem Kuchen gut. In einem Café hatte man dazu und zu weiteren Diskussionen ausgiebig Zeit. Erfahrungen und Visitenkarten wurden getauscht und erste leichte Freundschaften bahnten sich an, bevor sich der Tross wieder in Richtung Düren in Bewegung setzte.
Nach einer entspannenden Rücktour zurück in der Gaststätte Johnen´s Eck genoss man gemeinsam das leckere Abendessen. Erfahrungs- und Meinungsaustausch folgte und alle waren sich schnell einig, dass ein solches Treffen alsbald im Raum Frankfurt wiederholt werden sollte. Dabei soll es auch gemeinsam ins Gelände gehen.
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Selbiges blieb diesmal einer kleinen aber feinen Gruppe vorbehalten, die nach durchschlafener Nacht sich am Sonntag morgen in ein Gelände wagte, wie es die Fotos besser nicht vermitteln können. Alle warteten natürlich mit Spannung darauf, ob auch der „Kuhmo“, für den sich Willy opfern musste (ist doch toll ausgedrückt!),
es schaffen würde und obwohl sich Willy für diese „Spezial-Schlappen-Marke“ besonders ins Zeug gelegt hat: Er wurde wie auch die anderen Community-Mitglieder schon im Vorfeld- derbe enttäuscht.
Dank an „Willy“ den immer rührigen Organisator und den Webmaster
Ein „dickes Dankeschön“ für einen wunderbaren und abwechslungsreichen Tag gebührt an dieser Stelle den immer rührigen und fantastischem Organisator des Treffens „vor Ort“, unserem Willy und dem Webmaster Jub (Jens) und Alena, die zum ersten Treffen der Community eingeladen hatten.
Nächstes Treffen im Raum Frankfurt
Man will weiterhin eine lose Interessengemeinschaft bleiben, hofft auf starken Mitgliederzuwachs, wünscht gemeinsam die Einbeziehung der Familie und engsten Freunde und damit die Wartezeit nicht zulange wird- will man sich bereits im Juli dieses Jahres auf Einladung von „Stingray“ mit Unterstützung von „Line“ im Raum Frankfurt treffen.
Termin und Programm werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Umfangreiche Fotos vom Treffen findet Ihr unter www.hyundai4wd.de auf der dortigen Community-Seite.
Fazit des ersten Treffens in Düren
Es war schon sehr beeindruckend, welches „geistige, kreative und manuelle Potential“ In den einzelnen Community-Mitgliedern schlummert und es war wohltuend von Angesicht zu Angesicht zu erfahren, dass es sich bei der Hyundai4wd-Gemeinschaft nicht etwa um „Rabauken, Schlappenquäler oder gar Halbstarke“ handelt.
Es sind gestandene Menschen so mitten aus dem Leben Menschen wie Du und ich- und jeder ist -auf seinem Gebiet- ein „Meister seines Fachs. Allen gemeinsam ist die offene und heimliche Liebe zu einem besonderen Fahrzeugtyp aus einem fernen Land, das schnell zum Freund und Lebensbegleiter wird.
Von einem solchen Treffen können wir und alle Familienangehörigen und Freunde profitieren, wenn wir uns die Erfahrungen der Community zunutze machen.
Insofern war das erste Treffen nicht nur ein „geistiger“ sondern auch ein „materieller Gewinn“ so ganz nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ und so soll es auch nach dem erklärten Willen aller Beteiligten bleiben.
In diesem Sinne Auf Wiedersehen mit hoffentlich allen in Frankfurt!
Euer JUB und woley